Liebe Alle in Nah und Fern!

Wir schreiben Dezember 2012. Die Welt ist nicht kollabiert: Vielleicht ist das Zeitalter der Fische zu Ende gegangen und jenes des Wassermann hat begonnen. Aber das ist Spekulation. Sicher ist hingegen, dass 2012 für uns wieder ein Jahr der Veränderungen und der Weiterentwicklung war; deshalb erwarten wir schon mit Spannung, was uns 2013 bringen wird!
Vor fast einem Jahr las Peter im Jahreshoroskop der “Schweizer Familie”, dass ihn “heuer eine neue berufliche Herausforderung” erwartet, mit der sein Potential richtig zur Entfaltung kommen wird. Seiner Meinung nach konnte sich die Redaktion bei diesem Horoskop nur um ein Jahr geirrt haben, denn in der “neuen Herausforderung”, die uns gerade erst an den Bodensee geführt hatte, steckte er mittendrin. Doch die eidgenössischen Astrologen sollten Recht behalten. Aber alles der Reihe nach...

Der Januar war unser Schisaisonauftakt und gleichzeitig unsere Vorarlberger Schipremiere. Im Februar haben wir mit einem “echten Schiurlaub” im Montafoner JUFA-Familienhotel im Familienschigebiet Golm eines draufgesetzt. Unnötig zu erklären, dass unsere drei mutigen Mäuschen echte Schnee-Yetis geworden sind, die keinen anderen Schilehrer mehr akzeptieren als ihren eigenen Papa! Peter hatte deshalb seine Snowboardausrüstung um ein Paar Carving-Ski erweitert.

Für Fabio begann Mitte Februar - auf seinen Wunsch - die musikalische Karriere, was wir zum Anlass nahmen, uns ein dekoratives schwarzes Pianino ins Wohnzimmer zu stellen. Das Klavier war während des Jahres nebenbei nicht nur Unterstützer beim hauseigenen Flötenunterricht, auch Martina fand mit der Zeit Freude als Zweitinstrument daran.

Matteo bleibt noch seiner Vorliebe, der Trommel treu... In Kreuzlingen gibt es nämlich einen Tambourenverein, der bei jedem Fest seine Kunststücke präsentiert. Diese sympathischen Auftritte haben ganz eindeutig Matteos Begeisterung geweckt! Solange er nur im Keller spielt! Musikalisch brachte das neue Schuljahr für Martina neben Geigenunterricht auch das Geigenensemble (eine wöchentliche Orchesterprobe), das als berührenden Höhepunkt in einem Geigenkonzert am Jahresende und einem musikalischen Nachmittag unter dem Motto “Wiener Kaffeehaus” gipfelte und dabei beinahe das Wiener Neujahrskonzert in den Schatten stellte.

Neben der Musik hat der Sport weiterhin eine große Rolle gespielt: Martina und Fabio sind in den Jahrgang vor der Schwimmleistungsgruppe aufgestiegen und trainieren 1x wöchentlich im Schwimmclub, fast direkt vor unserer Haustür.
Fabio, inspiriert durch die Tormänner der EM 2012, lebt und glänzt im Fußballtor, während Matteo der Star seiner Altergruppe ist - mit Saisonwechsel waren die beiden Brüder in unterschiedlichen Altersgruppe im Training.
Martina hat im Herbst mit Stolz die kantonale Veloprüfung (Fahrradexamen!) mit Bestnote aus ihrer Klasse geschafft. Außerdem hat sich herausgestellt, dass sie nicht nur eine Lesemaus, sondern auch vielseitig musikalisch ist: Sie experimentiert, ohne unseren Input oder den der Schule, neben Geige mit Klavier und Flöte.
Matteo ist mittlerweile der, der unsere Geduld am meisten auf die Probe stellt. Dass er der Schulreife entgegenwächst, merkt man nicht nur an seinen unterhaltsamen Witzen sondern auch in seinem großen Schnabel: Dort wackeln schon die ersten Zähne, einen Schneidezahn ist er schon gänzlich los - der ward geschluckt und nie wieder gesehen!

Mit all den Aktivitäten die unsere Wochen ausschmücken, haben wir nur wenige Möglichkeiten genutzt, die Gegend außerhalb des Bodenseeraums zu erkunden. Am Programm standen im Frühling dabei Stuttgart und Ludwigsburg, und im Frühsommer ein Treffen mit Alinde (“Tante Lindi”) und Matthieu im französischen Nancy und Metz. Im Sommer waren wir bei den Proben der “Marbach Classics” zu Gast, einem “Pferdekonzert” der Württembergischen Philharmonie Reutlingen am Gestüt Marbach: Walzerklänge, die uns melancholisch an Wien zurückdenken ließen!

Im Frühling waren wir auch schon haarscharf daran, unser Mietreihenhaus gegen ein fast baugleiches Haus mit etwas größerem und südost-beschienenen Garten in Form von Eigentum einzutauschen. Das ganz Vorhaben scheiterte letztendlich nur an mangelnden Eigenmitteln (20% in bar muss man in der Schweiz einbringen), der Vorvertrag war schon unterschrieben.

Vor dem Sommer haben wir mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Eintausch unseres Klagenfurter Kfz-Kennzeichens in ein kantonales Thurgauer Kontrollschild eines der letzten Identitätsmerkmale abgelegt, die uns hier als “Öschtriicher” outen. Auch die Führerscheine haben wir dabei gegen Schweizer Führerausweise im Scheckkartenformat eingetauscht.  Und so ausgestattet fuhren wir in den Sommerferien in den Süden.... Pisa, Rom, die Küste Latiums am Tyrrhenischen Meer und am Ende retour in die Schweiz über Genua. Sonne und Wärme konnten wir auftanken und die Kinder konnten wieder ein Stückchen italienischer Schönheit und Kultur kennenlernen und festigen.
Tania hatte schon vor Beginn der Sommerferien konkrete Gespräche zum Start einer neuen beruflichen Herausforderung in der Nähe von Kreuzlingen. Mit Oktober war es dann soweit: Sie bleibt in der Sparte Übersetzung und leistet Ihren wertvollen Beitrag bei Linguistix, einer Übersetzungsagentur mit Sitz am schönen Bodenseeufer auf schweizer Boden. In den Bereichen Marketing und Vertrieb waren in den ersten Monaten ihre Hauptkompetenzen verankert. Das Spektrum ihrer Aufgaben ist breit und sie freut sich auf neue Projekte und Herausforderungen im neuen Jahr. Neben dem neuen Job ist sie weiterhin immer sehr aktiv in der Steiner-Schule und Mitglied der Elternvereinigung der Italienisch-Schule. Für Hobbies bleibt derzeit nur wenig Zeit...

Bei HolidayCheck hatten sich schon Ende letzten Jahres Veränderungen in der Form und Besetzung des Managements angekündigt. Bis zum Sommer hatten sich die Verantwortlichkeiten so verschoben, dass für Peter klar war: Die berufliche Herausforderung wird es woanders geben. Und wie vom Horoskop angekündigt, hatte sich diese Herausforderung gewaschen: Seit Oktober leitet Peter die Softwareentwicklung der DACHCOM.DIGITAL in Rheineck SG. Aufgabe: Bring uns zurück auf die Erfolgsstraße! Im Klartext: die komplette Organisation auf Agile Softwareentwicklung und das Denken auf Agiles Projektmanagement umstellen.

Zwei neue Jobs und drei Kinder in der Schule: Kein leichtes Unterfangen. Aber wir haben alle 5 kräftig am gleichen Strang gezogen: Keiner ist unter die Räder gekommen, alle sind wir dabei gewachsen. Und weiter als Familie zusammengewachsen!

Da war doch noch wer? Unser Kuschelhase! Wie können wir nur auf ihn vergessen! Didi ist im Herbst vom Keller in seinen neuen Stall im Garten übersiedelt. Das Ganze war die Vorbereitung für das Überwintern im Freien. Damit es ihm dabei weder kalt noch langweilig wird, haben wir ihm eine hübsche braune Häsin aus Sankt Gallen mit ins Gehege gegeben: Fuselina - unsere Hoffnung auf bunten, flauschigen Nachwuchs!
In wenigen Tagen werden Feuerwerke und fliegende Sektkorken das Neue Jahr 2013 willkommen heißen. Wir wünschen Euch allen einen schönen Beginn, eine neue Ära von Frieden, Gesundheit, Respekt, Liebe, Umweltbewusstsein, Menschlichkeit... Passt auf Euch auf, lasst es Euch gut gehen - und auf bald!
Eure

 Tania  Peter  Martina  Fabio  Matteo

Martina König
29/12/2012 06:52:28

Bin wie immer begeistert von Deinem Jahresrückblick. In Wien würde ich sagen "na bumsti" - da wackeln mir die Ohren nur beim Lesen. Ich freue mich sehr, dass es Euch soooo gut geht und wünsche Euch weiterhin ein gesundes und zufriedenes Jahr 2013. Liebe Grüße aus Wien Martina und Mädels

Reply
Barbara wachter
9/1/2013 01:40:59

Hallo ihr Lieben! Ganz liebe Grüße aus Maria enzersdorf unde danke für deinen wundervollen Rückblick der mich immer wieder dann trotz der Ferne ein Stück näher Rücken lässt! Moritz hat mit der Schule begonnen und ist nun bald sieben und kaum zu Glauben Felix hatte seinen ersten kg Tag. Wir haben unser dg ausgebaut also Platz genug für euren Besuch ich würde mich wirklich seh freuen. Sonst ist alles beim alten und ich Köpfe mich so durch. Bitte Schick mir deine Tel würde gerne mal wieder mit dir quatschen! Drück euch ganz fest Barbara Moritz und felix

Reply



Leave a Reply.